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Wie geht es weiter im Hochhaus Friedrich-Engels-Straße 2?

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Die HWB informiert Mieter über die geplanten Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen und stellt ein neues System zur intelligenten Raumtemperaturregelung vor

 

Am 25. Januar 2012 informierte die HWB interessierte Mieter der Friedrich-Engels-Straße 2 über die geplanten Baumaßnahmen sowie technische und sonstige Veränderungen in ihrem Haus.

Die für das Projekt verantwortliche HWB-Mitarbeiterin Anja Vogel erläuterte den Zuhörern anhand von Entwurfszeichnungen und Musterfotos die geplanten Baumaßnahmen in den Wohnungen, im Haus und im direkten Wohnumfeld. Dabei betonte sie, dass die HWB prinzipiell nur in solchen Wohnungen die Küche und das Bad modernisieren werde, die durch Um- oder Auszug frei werden. Je nach Größe werden diese Wohnungen dann cirka 275 bis 550 Euro Warmmiete kosten. „Für unsere Bestandsmieter ändert sich aber nichts“, versichert HWB-Mitarbeiter Jörg Ramb. Niemand werde zum Auszug gedrängt. Natürlich könne sich aber auch jeder Bestandsmieter um eine der modernisierten Wohnungen bewerben, so er dies möchte.  

Von den geplanten Veränderungen in den Haus- und Etagenfluren, im Keller und im direkten Wohnumfeld werden Alt- wie Neumieter gleichermaßen profitieren. Viel Anklang fand die von Anja Vogel vorgestellte und angestrebte Lösung für einen zusätzlichen barrierefreien Eingang an der Rückseite des Hauses. Auch die geplante farbliche Neugestaltung der Flure und Fassade stieß auf große Akzeptanz. Ebenso die Idee, durch den Einsatz eines Hausbetreuers – einen sogenannten Concierge – die Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit im Haus zu verbessern.

Mehr Sicherheit durch Rauchwarnmelder

Die Verbesserung der Sicherheit steht auch bei der geplanten Installation von Rauchwarnmeldern in den Wohnungen im Mittelpunkt. „Die Rauchwarnmelder sind eine sinnvolle Ergänzung des bestehenden Brandschutzes“, erklärt HWB-Prokurist Olaf Glowatzki. Die Installation ist für die Mieter mit keinerlei Kosten verbunden. Lediglich die regelmäßige Wartung der Geräte wird auf die Betriebskosten umgelegt.

Die HWB wird moderne, VDS-zertifizierte und vor allem einfach zu wartende vernetzte Rauchwarnmelder in den Wohnungen installieren. Die jährlich geforderte Funktionsprüfung erfolgt bei diesen Geräten per Funk. Kein Hauswart, kein Techniker muss dafür in die Wohnung kommen. Daher sind die Wartungskosten mit cirka  18 Cent pro Quadratmeter Wohnfläche je Wohnung und Jahr auch relativ gering. „Der Aufwand ist angesichts des Sicherheitsgewinns wirklich vertretbar“, meint Olaf Glowatzki.

Die Heizung denkt mit – und spart Energie

Voraussichtlich noch in diesem Jahr will die HWB im Rahmen eines Pilotprojektes sämtliche Wohnungen des Hochhauses Friedrich-Engels-Straße 2 mit einem intelligenten System zur bedarfsabhängigen Raumtemperaturregelung ausrüsten. Das von dem Unternehmen Kieback & Peter und der Technischen Hochschule Wildau gemeinsam weiterentwickelte System soll Mietern den effizienten und sparsamen Umgang mit Heizenergie erleichtern.

„75% der in einem Haushalt verbrauchten Energie entfallen auf die Heizung“, erklärt Professor Birgit Wilkens von der TH Wildau. Damit sind die Einsparpotenziale bei Heizenergie besonders groß. Mithilfe des für die HWB-Wohnungen vorgesehenen Systems lassen sich theoretisch acht bis zehn Prozent Heizenergie einsparen – ohne die Wohlfühltemperatur absenken zu müssen.

Die Idee einer bedarfsabhängigen Raumtemperaturregelung ist nicht neu. Dafür gibt es schon viele ausgefeilte und unter Laborbedingungen auch sehr effektiv arbeitende Systeme. In der Praxis erreichen diese aber nicht die errechneten Einsparwerte, da sie die Nutzer überfordern. „Umfragen zeigen, dass die Mieter wenig Lust haben, sich mit den Systemen auseinander zu setzen“, berichtet Prof. Wilkens, daher sei ihre Akzeptanz relativ gering.

Das von Kieback & Peter und der TH Wildau weiterentwickelte System will dem Nutzer – sprich Mieter – davon entbinden, Heiz- und Absenkzyklen selbst zu definieren und die Steuerung zu programmieren. Das System „beobachtet“ den Mieter und „lernt“, wann die Temperatur abgesenkt und wann geheizt werden muss. „Der Mieter muss nichts mehr selber einstellen“, versichert Prof. Wilkens.

Dieses System soll in der Friedrich-Engels-Straße 2 seine Praxistauglichkeit unter Beweis stellen. Für die HWB-Mieter entstehen bei diesem Projekt auf jeden Fall keine Kosten. Von den Einsparungen – egal in welcher Höhe - profitieren sie aber auf jeden Fall

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