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Strom wird 2017 teurer

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Teure Leitungen. Die Gebühren für den Stromtransport machen mehr als ein Viertel der gesamten Stromrechnung aus.

 

Eine neue Preisrunde auf dem Strommarkt ist eingeläutet. Aktueller Preistreiber sind vor allem die sogenannten Netznutzungsentgelte, die die Betreiber der Stromnetze für den Transport des Stroms zum Endkunden verlangen.

Nach Angaben des Ökostromanbieters Lichtblick erhöhen zum Jahreswechsel zahlreiche große regionale Netzbetreiber ihre Gebühren für den Stromtransport. Im Schnitt steigen ihre Preise um rund zehn Prozent. Der für Hennigsdorf und weite Teile Brandenburgs zuständige Netzbetreiber E.DIS AG hat eine Erhöhung der Netzentgelte sogar um knapp 20 Prozent angekündigt.

Die Ökostrom-Umlage (EEG-Umlage), mit der der Ausbau der erneuerbaren Energien gefördert wird, steigt 2017 ebenfalls – um 8,3 Prozent auf 6,88 Cent je Kilowattstunde.

Ob und in welchem Umfang Stromanbieter die gestiegenen Kosten an ihre Kunden weitergeben, werden die nächsten Wochen zeigen. Nach Recherche des Internet-Vergleichsportals Verivox hat bisher etwa ein Drittel der Grundversorger Preiserhöhungen um durchschnittlich 3,5 Prozent zum Jahreswechsel angekündigt. Für eine vierköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden (kWh) bedeutet dies Mehrkosten von 41 Euro.

Wer ein Preiserhöhungsschreiben von seinem Anbieter bekommt, hat in der Regel ein Sonderkündigungsrecht und kann Tarif oder Anbieter problemlos und ohne großen Aufwand wechseln. Internetportale wie Verivox, Check24 oder Toptarif bieten einen guten Marktüberblick und übernehmen die Formalitäten des Anbieterwechsels.

 

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