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Sauberer Hausstrom
Ab 1. Januar 2012 werden in allen Häusern der HWB die Hausflur- und Kellerbeleuchtung, die Aufzüge und alle sonstigen elektrischen Anlagen mit zertifiziertem Ökostrom betrieben.
Energieversorger E.ON edis wird in den nächsten zwei Jahren den gesamten HWB-Bestand mit Strom versorgen, der zu 100 Prozent aus Wasserkraft und damit ohne klimaschädlichen Kohlendioxidausstoß produziert wird.
E.ON edis bezieht den Strom direkt von E.ON Wasserkraft. Dieses Unternehmen betreibt in Süddeutschland an Donau, Inn, Isar, Main, Lech, Eder und Diemel 110 Kraftwerke und produziert pro Jahr über sechs Milliarden Kilowattstunden klimafreundlichen Strom aus der Kraft des Wassers.
Der Ökostrom aus Wasserkraft kostet pro Kilowattstunde rund 0,4 Cent mehr als der in Kohle-, Gas-, Öl- und Atomkraftwerken erzeugte Strom. Für jeden HWB-Haushalt bedeutet dies im Schnitt jährliche Mehrkosten von lediglich einem knappen Euro: Ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz.

Wasser zu Strom. E.ON Laufwasserkraftwerk Mühltal an der Isar
Legionellenprüfung
Am 1. November 2011 ist eine Novelle der Trinkwasserverordnung in Kraft getreten. Danach müssen Anlagen zur Trinkwassererwärmung in Wohngebäuden jährlich auf Legionellen untersucht werden. Das Bundesgesundheitsministerium plant eine Verlängerung des Prüfintervalls auf drei Jahre.
Für die Prüfung müssen Wasserproben an der Aufbereitungsanlage und in einer Wohnung im obersten Stockwerk entnommen und in einem zugelassenen Labor analysiert werden.
Die Kosten für die Wasserprüfung – Schätzungen gehen von 150 bis 400 Euro pro Haus aus – werden auf die Betriebskosten umgelegt.
„Wir werden der Prüfpflicht selbstverständlich nachkommen“, erklärt HWB-Prokurist Olaf Glowatzki, „und wie in der Verordnung festgelegt, die Mieter auch über die Untersuchungsergebnisse informieren“.
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