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Dusche statt Badewanne - HWB unterstützt Mieter bei der seniorengerechten Umgestaltung ihrer Wohnungen

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Einen alten Baum verpflanzt man nicht: Die meisten Senioren möchten auch im Alter ihre angestammte Wohnung, die langjährigen Nachbarn und das vertraute Wohnumfeld nicht missen. Dies ist auch der Grundtenor verschiedener Mieterbefragungen, die die HWB in den letzten Jahren durchgeführt hat. Ein Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim kommt nur für die wenigsten HWB-Mieter in Betracht. Viele Wohnungen, die vor 30, 40 oder noch mehr Jahren errichtet wurden, als das Thema seniorengerechtes Wohnen noch nicht auf der Tagesordnung stand, bergen aber gerade für ältere, in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen zahlreiche Hürden.

Die HWB hat sich früh dieser Thematik angenommen und in den zurückliegenden Jahren verschiedene Initiativen zur altengerechten Wohnungsanpassung ergriffen. Eine eigens hergerichtete Musterwohnung in der Rigaer Straße 5 stieß aber nicht auf die erhoffte Resonanz.

Die meisten Veränderungswünsche gibt es im Bad. Sie lassen sich auf die Formel bringen: Badewanne raus – Dusche rein.

Um die Eigeninitiative der Mieter zu unterstützen, hat die HWB bereits vor zwei Jahren ihr „1000-Euro-Programm“ aufgelegt. Mit diesem Programm gewährt die HWB Mietern, die den Badumbau aus eigener Tasche finanzieren, einen Baukostenzuschuss in Höhe von 1000 Euro. Dies entspricht ungefähr einem Drittel der Kosten für den Einbau einer Dusche in Standardausführung, also mit einer 12 bis 15 Zentimeter hohen Duschtasse und einer Duschabtrennung aus Acrylglas. Bei bereits realisierten Umbaumaßnahmen beliefen sich die Kosten einschließlich aller erforderlichen Fliesenarbeiten im Schnitt auf 3200 Euro.

Der Einbau einer bodengleichen Dusche ist in der Regel nur in Erdgeschosswohnungen technisch möglich und deutlich teurer. Sehr flache Duschtassen mit einer Einstiegshöhe von lediglich drei bis fünf Zentimetern sind dagegen in den allermeisten Wohnungstypen nachrüstbar. Aber auch sie sind teurer als die Standardversion.

Sollten Mieter sich finanziell nicht in der Lage sehen, den Badumbau selbst zu finanzieren, heißt das nicht automatisch, dass sie auf den Umbau verzichten müssen. „In solchen Härtefällen werden wir gemeinsam eine Lösung finden“, versichert HWB-Prokurist Olaf Glowatzki. J

Für weitere Informationen zum 1000-Euro-Programm wenden Sie sich bitte an Frau Vogel. (03302) 86 85 52  |  a.vogel@hwb-online.de

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