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20 Jahre HWB - Revitalisierung von Werkssiedlungen

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Wohnen am Werk

Die Entwicklung von Hennigsdorf im 20. Jahrhundert ist eng verbunden mit der Ansiedlung großer Industriebetriebe. Parallel mit den Werkhallen, Hochöfen und Walzstraßen entstanden in den Jahrzehnten zwischen 1910 und 1960 eine Reihe von Werkssiedlungen für die tausenden Arbeiter und Angestellten von AEG, LEW und dem VEB Stahl- und Walzwerk „Wilhelm Florin“. Von den großen Industrieanlagen sind in den letzten Jahren viele verschwunden. Die Werkssiedlungen aber sind geblieben. Sie prägen bis heute das Gesicht der Stadt.

Mitte der 1990er Jahre hat die HWB knapp 1500 Stahlwerks- und LEW-Wohnungen erworben, um sie langfristig für die Versorgung mit preiswertem Wohnraum zu sichern. Darunter die städtebaulich wertvollen Werkssiedlungen Marwitzer Straße, Aktivistensiedlung, Seilerstraße, Klingenbergviertel und Cohnsches Viertel. Bei allen architektonischen Unterschieden hatten diese Siedlungen zum Zeitpunkt der Übernahme durch die HWB eines gemeinsam: ihren enormen Sanierungs- und Modernisierungsbedarf.

Zwischen 1995 und 2005 investierte die HWB rund 70 Millionen Euro, um die mehr als deutlich in die Jahre gekommenen Werkswohnungen in moderne, technisch auf der Höhe der Zeit ausgestattete und am Markt nachgefragte Wohnungen zu verwandeln. Noch einen Schritt weiter ging die HWB bei der Revitalisierung der Aktivistensiedlung und des Cohnschen Viertels. In beiden Quartieren wurden durch familien- und seniorengerechte Neubauten architektonische Defizite behoben und städtebauliche Leerstellen gefüllt.

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